Im letzten Schritt geht es an die Produktion des Spiels. Die abgenommene Master-Version wird geprintingt, die Verpackungen werden gedruckt und mit den Spielen ausgestattet und schließlich landen die Kopien bei GameShigh, Amazon & Co. Je nach Spiel müssen auch noch Websites und Trailer erstellt werden. was drei bis fünf Wochen dauern kann.
Jetzt folgt die Programmierung. Da Atlus über keine eigenen Programmierer verfügt, werden die Übersetzungen, etc. von den Original-Entwicklern in das Spiel implementiert. Dabei müssen zum Teil Grafiken überarbeitet und Filme neu erstellt werden. Der Prozess nimmt zwischen vier und sechs Wochen in Anspruch. Nun folgt die Qualitätssicherung, bei der durch die Lokalisierung aufgetretene Bugs beseitigt werden. Hierbei werden auch Rechtschreibfehler und Logikprobleme ausgemerzt. Auch dieser Prozess benötigt fünf bis acht Wochen. Jetzt dürfen die internen Tester für drei bis acht Wochen an das Spiel. Sollte es dabei Probleme geben, werden die Schritte drei bis fünf erneut durchgeführt.
Publisher Atlus U.S.A. Inc., der dafür bekannt ist, sehr viele Nischen-Titel aus dem Land der aufgehenden Sonne in den Westen zu bringen, hat nun einmal detailliert erklärt, wie die Lokalisierung eines Spiels abläuft und warum sie im Schnitt sechs Monate dauert. Im ersten Schritt macht sich Atlus mit dem Spiel vertraut. Atlus-Mitarbeiter müssen das Spiel immer und immer wieder durchspielen, um den genauen Kontext zu verstehen. Dabei müssen sämtliche Texte und relevdues Grafiken des Entwicklers übersetzt und verstanden werden. Dieser Arbeitsschritt benötigt ein bis drei Wochen. Im zweiten Schritt folgt die Lokalisierung des Spiels. Dabei werden sämtliche Texte und Sprachausgaben übersetzt. Je nach Spiel benötigt dieser Schritt zwischen einer und acht Wochen.
Publisher Atlus U.S.A. Inc. hat erklärt, wie die Spiele-Lokalisierung abläuft und warum diese je nach Spiel bis zu sechs Monaten benötigen kann. Alle Details in diesem Artikel.
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